Hintergrund


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Messverfahren zur Messung von elektromagnetischen Wechselfeldern

Potentialbezogene Messung

Bei Potentialbezug wird die Messung bezogen auf ein Referenzpotential durchgeführt. Referenzpotential ist das Potential der messenden Person oder Erde.
Berücksichtigt man den Einfluss des Menschen auf das elektrische Feld, so erhält man eine realistische Einschätzung der auf den Menschen einwirkenden Feldstärke. Eine einfache Ortung der Feldquelle ist durch Richtcharakteristik der Messsonden möglich.

Abb. 6: FM6

Die TCO-Richtlinie bietet eine standardisierte Messvorschrift für die erdpotentialgebundenen Messung. Die grosse Sondengeometrie ist unkritischer in der Bedienung.


Abb. 7: EFS

Potentialfreie Messung

Potentialfreie Messungen können mit potentialtrennenden Messsonden durchgeführt werden. Zum Einsatz kommt hier potentialtrennende Glasfasertechnik. Durch geringe Störung des Feldes und Ausschluss fehlerhaften Bezugspotentials im Nahfeldbereich ist das Risiko von Messfehlern minimiert.
Isotrope Messgeräte messen alle drei Feldkomponenten in X- ,Y- und Z-Richtung zeitgleich und bestimmen richtungsunabhängig die Ersatzfeldstärke. Das Ermitteln der grössten Feldstärke abhängig von der Richtung entfällt.


Abb. 8: EFI3 - Isotrope Messung des elektrischen Feldes


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