Hintergrund


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Messverfahren

Mögliche Fehlerquellen einer Messung

Das Erkennen und Vermeiden möglicher Fehlerquellen ist ein wichtiger Schritt bei der Durchführung der Messung.
Fehlende Fachkenntnis in Bezug auf die Messgrösse und die Richtlinien (DIN, BGR,...) führt zur falschen Durchführung der Messung. Mögliche Fehler bei der Handhabung des Messgerätes sind die Einstellung eines falschen Messbereiches, falsche Ausrichtung oder falscher Abstand des Sensors zum Messobjekt oder die Verwendung eines ungeeigneten Sensors (Querempfindlichkeit). Bei der Wahl von Messgerät und Sensor sind die Genauigkeit des Gerätes in Bezug auf Auflösung und Offset zu berücksichtigen. Das Messgerät muss über den Messbereich linear sein und für periodische Signale einen linearen Frequenzgang aufweisen. Entsprechende Mess- und Frequenzbereiche müssen einstellbar sein. Letztendlich kann das Messgerät konstruktionsbedingt falsch messen. Weitere vermeidbare Fehler sind eine leere Batterie, eine falsche Kalibrierung oder ein defektes Gerät. Bei Stichpunktmessungen müssen die zeitlichen Schwankungen der Messgrösse berücksichtigt werden, beispielsweise der temporär laufende Motor eines Kühlschranks oder Bahnstrom. Des weiteren können externe Feldquellen die Messgrösse verändern, zum Beispiel die Felderhöhung durch ein Netzteil.

Potentialbezogene Messsonden für elektrische Felder führen bei Annäherung an den Felderzeuger aufgrund des festgelegten Eigenpotentials nach E=U/d (im homogenen Fall, Feldstärke E, Spannung U, Abstand d) zur Veränderung der elektrischen Feldstärke und damit zu Messfehlern. In diesem Falle ist potentialfreie Messung erforderlich.

Ein mit Netzspannung betriebenes Messgerät für elektrische Felder sollte grundsätzlich geerdet werden, um Messfehler durch schlechte Masseverbindung über das Netzgerät oder elektronische Störeinflüsse durch das Netzgerät zu vermeiden.


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