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Biologische Wirkung
Biologische Wirkung hochfrequenter Strahlung
Man unterscheidet thermische und athermische Effekte. Athermische Effekte sind Effekte, die auch bei Feldstärken weit unterhalb des thermischen Effektes und somit auch unterhalb der Grenzwerte auftreten.
Athermischer Effekt
Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen folgende biologische Wirkungen auf:
Elektromagnetische hochfrequente Felder führen zu erhöhter Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für bestimmte Proteine. Diese Gewebeschicht schützt das Gehirn vor gefährlichen Stoffen. Der Einfluss von gepulster Strahlung führt zu einer Änderung der Hirnströme (EEG) und zu Verhaltensänderungen. Als mögliche Folgen gelten Migräne, Gedächtnisschwäche, Drehschwindel, Tinitus oder Schlafstörungen. Es tritt eine Störung des Melatonin-Hormonhaushalts auf. Weitere mögliche Folgen sind eine erhöhte Fehl- und Missgeburtenrate und eine Erhöhung des Krebsrisikos bei Menschen, die Belastung ausgesetzt sind.
Thermischer Effekt
Die im Mikrowellenbereich liegende Strahlung des Mobilfunks wird vom Körper absorbiert und führt zu einer Erwährmung des Gewebes. Dieselbe Wirkung nutzen Mikrowellenherde. Gefährdet sind Organe mit schlechter Durchblutung und somit schlechter Wärmeabfuhr, zB. die Augenlinse. Der thermische Effekt wird zur Ermittlung der geltenden Grenzwerte herangezogen. Masseinheit für den thermischen Effekt ist die spezifische Absorbtionsrate SAR-Wert in Watt/kg.
Biologische Wirkung niederfrequenter Wechselfelder
Das magnetische Wechselfeld durchdringt den Körper und erzeugt darin Wirbelströme. Studien aus Tierversuchen bringen magnetische Felder mit der Förderung von Tumorwachstum, erhöhten Missbildungsraten und einer Veränderung des Melatoninspiegels in Verbindung. In ethnologischen Studien konnte in der Nähe von Hochspannungsleitungen ein Anstieg von Krebserkrankungen beobachtet werden. Schweizer Studien zeigen im Doppelblindtest eine erhöhte Bewegung im Schlaf.